KLASSISCHES AMBIENTE

„Tradition ist die Bewahrung des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“ (Gustav Mahler)

Bits, Bytes, Klavier und Streichquartett. Zusammen hören, was zusammen gehört.
Die life arts – das neue Programm der Bonner Kunsthalle – startet zum Auftakt (10. Juni) mit einem Ambient-Doppelkonzert der ganz besonderen Art. Niemand Geringeres als die beiden Ambient- und Minimal-Musik-Künstler Gregor Schwellenbach und Wolfgang Voigt (GAS) treten das erste Mal zusammen auf.
Gregor Schwellenbach vereint zeitgenössische Komposition mit fortschrittlicher Clubkultur. Sein Programm für Klavier und Streichquartett oszilliert zwischen Arvo Pärt und Charles Ives und verbindet eigene Kompositionen mit Klassikern des Kölner Minimal-Techno Labels Kompakt.
GAS ist eines der vielen Projekte von Wolfgang Voigt, einem der Pioniere der Ambient- und Minimal-Bewegung. Als audiovisuelle Ambient-Idee verdichtet GAS Klassik-Klangquellen zu schwermütigen Sounds, die das Publikum ebenso berauschen wie die dazugehörigen visuellen Elemente der Performance. In den Klangwelten von GAS treffen Arnold Schönberg auf Kraftwerk, ein Waldhorn-Loop auf eine gerade Bass Drum. Es geht voran. Geschichte wird gemacht. Hier. Bonner Kunsthalle. Jetzt. 10. Juni.

Gregor Schwellenbach – Klavier, Arrangements
Constanze Sannemüller – Violine
Yanet Infanzon – Violine
Radek Stawarz – Viola
Matthias Kaufmann – Violoncello
Wolfgang Voigt – Computer